Filmtipp "Factotum"
Ich beginne langsam das Sneak in der Lichtburg in Ulm zu lieben. Von fünf Besuchen bisher nur ein Ausfall. Auch heute wieder ein großartiger Film:
Factotum verfilmt den gleichnamigen 2. Roman von Charles Bukowski, ein Name, der erst im Zusammenhang mit dem Film in meinem Leben auftauchte.
So fiel mir dieses Interview mit dem Haupdarsteller Matt Dillon bereits am Samstag in die Hände, und ich las über ein Autor, der auf einer Lesung nur säuft, aber keine Silbe liest, über Lesen von Bukowski in Wut als junger Mann und die Macht seiner vulgären Ausdrucksweise.
Mein Interesse war geweckt.
Und heute filmmerte dieser Film dann über die Kinoleinwand. Und er ist groß. Denn er ist ein bißchen wie "The Big Lebowski" völlig ohne jede Hoffnung, ein wenig "Don't Come Knocking" mit mehr Tiefgang, ein bißchen Wehmut am Abend...
Es geht um einen Trinker, einen verhinderten Schriftsteller. Er hat schon lange ein Pechsträhne, und sie will nicht reißen. Mit jedem Versagen fängt er immer tiefer an. Und weiß auch kein wirklichen Ausweg, lässt sich treiben. Selbst eine Beziehung, die eigentlich funktioniert, auf ihre komische Weise, bringt ihn nicht auf den Weg.
Es ist ein bißchen die Wehmut, das nicht das Gewinnen, sondern das Scheitern das Natürlichste ist. Und ein wenig natürlich auch, das es dem Zuschauer lange nicht so schlecht geht. So wirkt dieser zutiefst depressive Film am Ende wie ein Aufputschmittel.
Zu empfehlen bei aktuer Lustlosigkeit.
Oder eigentlich immer.

So fiel mir dieses Interview mit dem Haupdarsteller Matt Dillon bereits am Samstag in die Hände, und ich las über ein Autor, der auf einer Lesung nur säuft, aber keine Silbe liest, über Lesen von Bukowski in Wut als junger Mann und die Macht seiner vulgären Ausdrucksweise.
Mein Interesse war geweckt.
Und heute filmmerte dieser Film dann über die Kinoleinwand. Und er ist groß. Denn er ist ein bißchen wie "The Big Lebowski" völlig ohne jede Hoffnung, ein wenig "Don't Come Knocking" mit mehr Tiefgang, ein bißchen Wehmut am Abend...
Es geht um einen Trinker, einen verhinderten Schriftsteller. Er hat schon lange ein Pechsträhne, und sie will nicht reißen. Mit jedem Versagen fängt er immer tiefer an. Und weiß auch kein wirklichen Ausweg, lässt sich treiben. Selbst eine Beziehung, die eigentlich funktioniert, auf ihre komische Weise, bringt ihn nicht auf den Weg.
Es ist ein bißchen die Wehmut, das nicht das Gewinnen, sondern das Scheitern das Natürlichste ist. Und ein wenig natürlich auch, das es dem Zuschauer lange nicht so schlecht geht. So wirkt dieser zutiefst depressive Film am Ende wie ein Aufputschmittel.
Zu empfehlen bei aktuer Lustlosigkeit.
Oder eigentlich immer.
ssxp - 29. Nov, 01:02
funny....
ich bin nicht so ein grosser fan, obwohl er weniger frauenfeindlicher ist als ich immer dachte und er schreibt schon gute gedichte. den film wollte ich auch sehen, aber eike wollte lieber bier trinken, naja.